metallhandwerk-regional

Information der HWK Halle (Saale)
Ausbildungsende außerhalb des Prüfungszeitraums
Empfehlung zur Durchführung von Gesellenprüfungen bis 31. Januar
bzw. 31. Juli des jeweiligen Kalenderjahres

Die Mehrheit der in das Verzeichnis der Berufsausbildungsverhältnisse eingetragenen Ausbildungsverträge beginnen bereits am 01. August des jeweiligen Kalenderjahres. Die reguläre Ausbildungszeit endet demzufolge Ende Januar bzw. Ende Juli. Viele Prüfungstermine liegen jedoch im Februar bzw. August. Somit ist der Auszubildende unter Umständen bis zur Prüfung ohne Ausbildung, was seine Erfolgsaussichten in der Prüfung beeinträchtigen kann.

Das Ausbildungsverhältnis findet gemäß § 21 Abs. 1 BBiG mit Ablauf der Vertragszeit sein Ende.

Eine Vertragsverlängerung ist nur möglich, wenn Gründe nach § 8 Abs. 3 BBiG, § 27b Abs. 2 HwO zutreffen. Diese sind unter anderem erkennbare schwere Mängel in der Ausbildung, Nichterreichen des Leistungszieles der Berufsschulklasse oder längere Ausfallzeiten des Auszubildenden z. B. infolge Krankheit.

Demnach kann kein Antrag auf Verlängerung des Ausbildungsverhältnisses lediglich aus dem Grund einer noch nicht stattgefundenen Gesellen- oder Abschlussprüfung gestellt werden.

Prinzipiell endet ein Schuljahr immer am 31. Juli und es umschließt die eigentlichen Unterrichtszeiten und die Ferien.

Da in den kommenden Jahren die Sommerferien in Sachsen-Anhalt bereits Anfang August enden, gehen wir von einer steigenden Zahl an Ausbildungsverhältnissen aus, bei denen der Vertragsbeginn der 01. August sein wird.

Um Unmut der Ausbildungsunternehmen zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen somit, die Prüfungsverfahren bis zum 31. Januar bzw. 31.Juli des jeweiligen Kalenderjahres abzuschließen.

 

 


© 2000-2015 Landesinnungsverband Metall Sachsen-Anhalt • Harzburger Straße 11 • 39118 Magdeburg
Tel. 0391 - 60 76 831 • Fax 0391 - 60 76 832 • E-Mail info@metallhandwerk-regional.de
letzte Änderung: 16.03.2017