metallhandwerk-regional

Mindestlohn
Zum 1. Januar 2017 steigt der Mindestlohn 8,84 Euro

Aufgrund des Vorschlags der Mindestlohnkommission vom 28. Juni 2016 soll zum 1. Januar 2017 der gesetzliche Mindestlohn auf 8,84 Euro pro Stunde steigen.
Der Vorschlag berücksichtigt, welche Tariferhöhungen von Januar 2015 bis einschließlich Juni 2016 erstmals gezahlt wurden. Danach stiegen in dem maßgebenden Zeitraum die Tarifverdienste um 4 Prozent, so errechnet sich die Steigerung des Mindestlohnes um 0,34 €.

Besondere Aufmerksamkeit ist in diesem Zusammenhang auch den geringfügig Beschäftigten zu widmen. Auch hier gilt der neue Wert von 8,84 €. Konnten bei einem Mindestlohn von 8,50 € bisher maximal 52,94 Stunden im Monat gearbeitet werden, so wird künftig bereits bei einer maximalen Arbeitszeit von 50,91 Stunden (8,84 € x 50,91 Std. = 450,04 €)die Geringfügigkeitsgrenze überschritten.
Bisher galten in bestimmten Branche Ausnahmen vom Mindestlohn. Ab dem 01. Januar 2017 haben auch die Beschäftigten dieser Branchen einen Anspruch auf 8,50 €.

Ab 2018 gilt dann der Mindestlohn von 8,84 € ohne Ausnahme für alle Branchen.
 

 

 

 



 


© 2000-2015 Landesinnungsverband Metall Sachsen-Anhalt • Harzburger Straße 11 • 39118 Magdeburg
Tel. 0391 - 60 76 831 • Fax 0391 - 60 76 832 • E-Mail info@metallhandwerk-regional.de
letzte Änderung: 16.03.2017