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Neues Lohnnachweisverfahren

Die Berufsgenossenschaften informieren über das neue Lohnnachweisverfahren.
Der Lohnnachweis ist die Grundlage für die Berechnung des Beitrages zur gesetzlichen Unfallversicherung, den alle Unternehmen für den Unfallversicherungsschutz ihrer Beschäftigten jährlich zahlen.
Seit Dezember 2016 wird das bisherige Lohnnachweisverfahren der gesetzlichen Unfallversicherung - zunächst mit einer zweijährigen Übergangsphase - durch das neue Unfallversicherungs-Meldeverfahren mit dem elektronischen Lohnnachweis abgelöst. Während der Übergangsphase ist der Lohnnachweis für die Beitragsjahre 2016 und 2017 einmal auf dem bisherigen Weg in der bekannten Papierform oder über das Extranet und zusätzlich auf dem elektronischen Weg abzugeben, d. h. doppelt. Für das Beitragsjahr 2018, d. h. ab dem 01.01.2019, erfolgt die Meldung dann ausschließlich mit dem elektronischen Lohnnachweis für das neue Unfallversicherungs-Meldeverfahren. Die Übergangsregelung dient der Qualitätssicherung und soll sicherstellen, dass der Beitrag der Unternehmen auch in Zukunft korrekt berechnet wird.
Damit jedes Unternehmen im elektronischen Verfahren nur die für sie gültige Mitgliedsnummer und Gefahrtarifstellen verwendet, ist für jedes Unternehmen die Teilnahme an einem Vorverfahren verpflichtend. Vor Abgabe des elektronischen Lohnnachweises muss ein automatischer Abgleich der individuellen Stammdaten des Unternehmens erfolgen. Ohne Abruf der Stammdaten ist keine Meldung möglich.
Mit dem Vorverfahren zum Abgleich der Stammdaten erhalten die Unternehmen erstmalig ab Dezember 2016 Zugang zum elektronischen Unfallversicherungs-Meldeverfahren. Die dafür benötigten Zugangsdaten wurden allen Mitgliedsunternehmen der BGHM ab Dezember 2016 zugeschickt.
 


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letzte Änderung: 16.03.2017